Geboren am 12.01.1067 in Bad Buchau, findet er schon im Kindesalter eine Faszination in der Musik. Gleich ob es das Akkordeon des Vaters, oder die Waschzuber der Mutter waren, in Klängen und Rhythmik zu experimentieren war seine Welt. In der Schule verführte der Flügel seine Finger, in den Pausen erste Harmonien anzustimmen. Später war es die Königin der Instrumente, die Kirchenorgel, welche große Wirkung auf ihn hatte.Das Spiel des heutigen Meisterorganisten Prof.Gerhard Gnann verzauberte ihn regelrecht. Zuerst als schüchterner Zuhörer , kam er dann später in den Genuss des Unterrichtes auf Orgel und Klavier.
Die Experimentierfreude blieb dennoch bestehen und Michael nahm Unterricht in Gitarre und Schlagzeug und startete mit 13 Jahren sein erstes Bandprojekt mit der damals " jüngsten Tanzformation " , den "Startlights". Auftritte folgten schnell, auch über die Grenzen seiner Heimatstadt hinaus und " Wissu " eignete sich das Spiel auf weiteren Instrumenten an.
1983 lernte der Bandleader dann die " Hammond-Legende " Martin Weber kennen und erlernte bei ihm das Spiel und die spezielle Harmonisierung auf der " B3", was ihm in weiteren Bandprojekten schnell den Ruf des " Mister Slowhand " einbrachte. Zeitgleich vertiefte er sein Wissen in der Harmonielehre und absolvierte verschiedene Kurse über die Firma " Yamaha " , für die er in den 80iger Jahren das Flaggschiff unter den neuen Orgeln, die "HS-Serie "vorführte.
In den frühen 90igern übernahm er als Dirigent einiger Kapellen die Arbeit des Arrangeurs , bis er dann 1994 selbst zu texten und zu komponieren begann. Gleich mit Erfolg präsentierte er 1996 seine erste komplexe Eigenkomposition mit dem Musical " Traumtänzerzeit " .Weitere Premieren ergänzten die Triologie in den Jahren 97/98. Als Dozent an der VHS Aulendorf, Bad Schussenried und Biberach lehrte er " Harmonik & Arrangement " und gab Stunden in Keyboard ,Orgel und Klavier.
Zeitgleich ab dem Jahr 1993 sorgte der Musiker für ein weiteres Aufhorchen mit der Gründung seiner Caribbean Steelband Kolibris. Einzigartig in der musikalischen Konzeption , mit damals 17 Musikern , gab er dem Steeldrumsound einen neuen Touch. Mit " Welthits im Caribbean Sound " bekam er seinen ersten Plattenvertrag beim SOPRO-Verlag München und stand in der Gunst der Medien. Bislang noch nie gehört , integrierte er die klingenden Ölfässer in melodiöse Arrangements und kreierte mit treibender Rhythmik seinen ganz eigenen Sound.
2001 wurde er von der Gemeinde Dürmentingen unter Vertrag genommen. In enger Zusammenarbeit mit dem heutigen Bürgermeister Dietmar Rehm , realisierte er ein weiteres Musical " Der Weg ins Licht " und formte eine ehemalige Fabrikhalle innerhalb eines Jahres in eine Musichall um. Mit den Aufführungen und einem Team aus 50 Darstellern , Tänzern , Sängern und Technikern erreichte der Künstler die Herzen der Zuschauer , bis in den Stuttgarter und Münchner Raum ,wo er im Frühjahr 2002 sein Musical ebenfalls präsentierte. Es folgten Einladungen auf die HAFA Stuttgart , auf die Messe Ulm und zusammen mit der Radio 7 und Radio Donau 1 FM Bühne ging es mit der " Traumtänzerzeit " auf unzählige Events.
2003 folgte die Neukomposition " Zauberland ". Ein weiteres Musical das in elementarer Tiefe und einem Hauch an Gothic und Darkness schnell einen Fankreis fand und in der Stadthalle Riedlingen ,und Memmingen zur Aufführung kam. Da die Komposition und die Realisation solcher großen Projekte erfolgreich ,aber nicht wirtschaftlich waren , gründeten einige Fans den Wissu- Fanclub e.V., einen Förderverein zur Unterstützung und weiterer Realisation solcher Projekte.
2004 minimierte der Band-Leader die Zahl der Musiker bei seinen " Kolibris " und konzipierte den Sound nochmals um. Mit seinen eigenproduzierten Backlines , als Band , verzichtete er auf das große Ensemble und setzte die Steeldrum nochmals in einen neuen Groove.TV und Medienauftritte folgten in großer Zahl und Auftritte von Hamburg bis an die Coasta Brava bestätigten den neuen Sound. Neuerung gab es auch im Privatleben des Künstlers , denn er fand in der " Seniorengenossenschaft Riedlingen " eine neue Aufgabe und nahm seinen erlernten Beruf des Kranken- und Altenpflegers wieder auf.
2005 lernte der Musiker bei einem Medienevent seine Hoheit König Cephas Bansah aus Ghana/Hohoe kennen. In einem Gespräch kam zur Sprache,dass des Königs Reich noch keine offizielle , international spielbare Hymne hätte. Aus einer Intuition heraus und nach vielen Gesprächen mit einer guten Freundin und Afrikakennerin . Anne Rebstock ,setze sich der Musiker an seine Tasten und komponierte dem afrikanischen König eine Hymne. 2006 erfolgte dann die öffentliche Ernennung Michael Wissusseks zum " Königlichen Hofkomponisten " und seine Hoheit gab sich die Ehre den Titel persönlich zu überreichen.
Im selben Jahr setzte der Pfleger Michael noch einen weiteren wichtigen Punkt in seinem Wirken , denn er erweiterte die bestehende Demenzbetreuungsgruppe und konzipierte die erste Demenzpflege in Baden Würtemberg. Mit seiner Emotionspflege erschuf er eine neue Möglichkeit der Versorgung für die steigende Zahl demenzkranker Menschen und deren Angehörigen.
2008 bestimmte sein Leben mehr die Versorgung Demenzkranker und der stetige Ausbau seiner Konzeption ,welche die Aufmerksamkeit und Anerkennung durch erste Publikationen in Fachzeitschriften der " Alzheimer-Gesellschaft Stuttgart " und der örtlichen Presse zur Folge hatte. Die Mitarbeit im " Netzwerk-Demenz " und die Arbeit als Dozent in der Schule für Altentherapeuten bestätigten das Konzept.
Auch die humanitäre Hilfe für das Volk von Ghana hatte einen Schwerpunkt und so ermöglichte er eine Spendenaktion mit 3 Tonnen Klinikwäsche , über die " Humanitäre Hilfe e.V " , Konsul Kindermann und " Kinder in Not e.V. " und über die Ärzteschaft Riedlingens. Ein großer medialer Empfang König Bansahs im November 2008 fand Anklang bei den Gemeinden Ertingen , Bad Buchau , Betzenweiler und Riedlingen, die er in Abfolge besuchte. Michael übernahm zudem die Schirmherrschaft für das Hospiz " Maria Frieden " in Wolfach.
Mit Robert Eiben erarbeitete er seit 2006 eine Möglichkeit über die Musik und spezifische Tonalen und Harmonien , Schmerz zu lindern. Herr Eiben ein hochkarätiger Physiotherapeut und Vertreter der Homöopathie konnte diese Auswertungen in seine Behandlungsmethoden einfließen lassen.
2009 wurde die "Traumtänzerzeit" nochmals Bühnenpräsent, allerdings schon der Künstlerförderung dienend. Vom Wissu-Fanclub e.V. realisiert, gab der Musiker Laienkünstlern einmal mehr die Möglichkeit über seine Musik einen Weg auf die Bühne zu finden.
2010 Bis zum heutigen Tag lebt und gibt Michael Wissussek seine Musik und sein Schaffen an all diejenigen weiter, die in seinen Harmonien und seinen Hilfen Seele finden. Einzig aus Passion und nicht aus kommerzieller Motivation findet er Erfüllung in seiner Arbeit. Egal ob als Träumer, Pfleger, Musiker, Komponist, Regisseur, Band-Coach, Eventmanager, Dozent oder Texter, sein Weg ist längst das Ziel für ihn geworden.